Lars Stindl Trikot 2018

Lars Stindl ist ein deutscher Nationalspieler und Kapitän von Borussia Mönchengladbach, der erst im fortgeschrittenen Alter seinen Einstand in der Nationalmannschaft feiern konnte, denn er war bei seinem ersten Länderspiel bereits 28 Jahre alt. Trotz seines späten Eintritts in die DFB-Mannschaft konnte Stindl bereits einige Duftmarken setzen. Unter anderem war er am Titelgewinn der Nationalmannschaft beim Confed Cup 2017 mit drei Toren beteiligt. Der Spieler von Mönchengladbach kommt zumeist als Hängende Spitze oder im zentralen wie offensiven Mittelfeld zum Einsatz.

Stindl im Deutschland Trikot und seine Rückennummern

Lars Stindl absolvierte sein erstes Länderspiel am 6. Juni 2017 im Freundschaftsspiel gegen Dänemark, wo er über 90 Spielminuten auf dem Feld stand und die Vorlage zum 1:1-Ausgleich durch Joshua Kimmich abgab. Stindl machte bei seinem Auftakt einen richtig guten Eindruck und verdiente sich mit der Rückennummer 13 seine Nominierung für den Confed Cup 2013. Dort stand er gleich im ersten Spiel, abermals mit der Rückennummer 13, in der Startaufstellung als zweite Sturmspitze. Im weiteren Turnierverlauf rückte Stindl auf die Position als Hängende Spitze und erzielte im Finale gegen Chile den entscheidenden Treffer zum 0:1 in der 20. Spielminute per Rechtsschuss.

Im Anschluss an den Confed Cup in Russland wurde Lars Stindl auch weiterhin von Bundestrainer Joachim Löw berücksichtigt, der dem Gladbacher Angreifer in der zweiten Jahreshälfte 2017 zwei Einsätze in der Startelf spendierte. Dort agierte er zunächst mit der Rückennummer 9 als zweite Spitze, wechselte dann zur Rückennummer 10. Bei seinen letzten Nominierungen für die Nationalmannschaft, bei den Freundschaftsspielen gegen England und Frankreich trug Lars Stindl dann wieder die Rückennummer 13. Auf diese Rückennummer vertraut er auch im Verein bei Borussia Mönchengladbach, wo er seit der Saison 2015/16 die Nummer 13 trägt.

Stindls sportlicher Werdegang

Lars Stindl wurde am 26. August 1988 in Speyer geboren und begann im vierten Lebensjahr bei seinem Heimatort TSV Wiesenthal mit dem Fußballspielen. Im Alter von zwölf Jahren wechselte Lars Stindl in die Nachwuchsabteilung des Karlsruher SC, wo er bereits als A-Jugendspieler in der Saison 2006/07 in der zweiten Mannschaft einige Einsätze im Männerbereich absolvieren durfte. In der folgenden Spielzeit 2007/08 gehörte er bereits zum Stammpersonal in der Regionalliga Süd und konnte sein Bundesliga-Debüt am 15. März 2008 im Spiel gegen Eintracht Frankfurt feiern, wo er in der 81. Minute eingewechselt wurde. Schon eine Saison später gehörte Stindl dann zum Profiteam der Bundesliga, konnte allerdings am Abstieg der Karlsruher auch nichts ändern. In seiner Saison in der zweiten Bundesliga 2009/10 war Stindl mit neun Toren und sechs Vorlagen in 33 Spielen einer der herausragenden Akteure.
Nachdem er seinen auslaufenden Vertrag beim KSC nicht verlängerte schnappte sich Hannover 96 den damals 21-Jährigen und verpflichtete ihn für die Bundesliga-Mannschaft. Bei Hannover erhielt Lars Stindl einen Fünf-Jahres-Vertrag und bestritt sein erstes Ligaspiel für den neuen Club am 15. August 2015 gegen Borussia Dortmund. Bei Hannover 96 wurde Stindl gleich in seiner ersten Saison mit einem Stammplatz ausgestattet und absolvierte in der Saison 2011/12 insgesamt 33 Bundesligaspiele. Nach zwei weiteren Spielzeiten wurde Stindl bei Hannover 96 zum Kapitän befördert und füllte diese Rolle in der Saison 2013/14 und 2014/15 aus. Aufgrund seiner Leistungen in den 131 Ligaspielen für Hannover 96 weckte Stindl das Interesse von einigen Liga-Konkurrenten, darunter Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund. Am Ende der Saison 2014/15 entschied sich Stindl für den Wechsel zu Borussia Mönchengladbach, die für den Angreifer drei Millionen Euro hinblätterten.

Seine aktuelle Situation im Club

Bei Borussia Mönchengladbach ist Lars Stindl seit der Spielzeit 2016/17 Kapitän der ersten Männermannschaft und wurde in der selben Spielzeit von den Fans zu „Borussias Spieler der Saison“ gewählt. In der Spielzeit 2017/18 stand Stindl in der Hinrunde in allen Spielen auf dem Platz und wurde dabei nur zwei Mal kurz vor Schluss ausgewechselt. Anfang Februar 2018 hat Lars Stindl allerdings mit einer Torflaute von neun Spielen ohne Torerfolg zu kämpfen. Borussia-Trainer Dieter Hecking zeigt sich optimistisch, dass Stindl diese Negativlauf beenden kann.

Stindl bei der WM 2014 und EM 2016

Lars Stindl war weder bei der WM 2014 noch der EM 2016 Teil des Kaders der deutschen Nationalmannschaft. Der Mittelfeldspieler zeigte zwar im Verein immer wieder ansprechende Leistungen und führte das Team als Kapitän, doch für eine Berufung ins Nationalteam reichte es nicht. Bis zu seiner ersten Nominierung für die DFB-Elf hatte Stindl außerdem erst in vier Spielen im Deutschland Trikot der U-Mannschaften gespielt. Stindl nimmt mit dieser Laufbahn eine gewisse Sonderstellung in Kader der Nationalmannschaft von Joachim Löw ein.

Stindl fährt nicht zur Fußball WM 2018

Update am 30.April 2018: Wm-Ausfall! Lars Stindl verletzt sich beim Bundesliga-Spiel gegen Schalke – Syndesmosebandriss im linken Sprunggelenk. Er muss mehrere Wochen pausieren, die WM-Teilnahme wird somit wohl kaum mehr möglich sein.

Beim Confed Cup 2017 spielte Lars Stindl groß auf, zeigte sich in seinen Einsätzen danach nicht mehr so gefährlich. In seinem Kurzeinsatz gegen Frankreich erzielte er aber sieben Minuten nach seiner Einwechslung in der 90. Minute den 2:2-Ausgleich, womit er wieder in den Fokus gerückt ist. Wenn er seine Torflaute in der Liga beendet, könnte er als erfahrener Bundesliga-Kapitän eine gute Ergänzung für den 23-Mann-Kader bei der WM 2018 sein. Dafür sprechen auch Stindls technischen und spielerischen Stärken und seine Fähigkeit alle Positionen zwischen dem defensiven Mittelfeld und Sturm zu besetzen. Stindl könnte für die Balance im Team ein wichtiger Faktor in den Plänen von Bundestrainer Joachim Löw sein.